Wir sind gestern nach 1,5 Stunden Fahrt mit der Fähre aus Piraeus angekommen und ich muss Henry Miller gleich widersprechen.
Wie ein großer Laib versteinerten Brotes sieht Hydra für mich nicht aus. Nicht mal mit viel Phantasie. Außer, es wäre der erste Versuch des neuen Bäckerlehrlings gewesen.

Dann der Mythos: keine Fahrzeuge.
Es gibt schon ab und an Elektrokarren, also ganz „radlos“ ist die Insel nicht, jedoch ohne herkömmlichen Autoverkehr sehr beschaulich.


Kopfsteinpflaster und Lastenesel, schnuckelige Geschäfte und authentische Restaurants, alles mit Retro-Touch.






Dazu überall Katzen: selbstbewusst und selbstverständlich, keine vernachlässigten Streuner. Sie werden von den Einheimischen wohlwollend versorgt.





Der Ort Hydra schmiegt sich an den halbmondförmigen Hafen mit beschaulichen Häuschen, die den steilen Hang dahinter hinausklettern.


Unser Studio, einen Hügel weiter in Kamini mit erstaunlichem Meerblick müssen wir uns täglich mit über 100 Stufen erarbeiten. Der Blick ist‘s allemal wert.




Für die Koffer gab es zum Glück den Transport durch die als störrisch bekannten Vierbeiner, die hier grundsätzlich für den Transport verwendet werden.





Was wir in der Woche hier sehen und erleben, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.










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