Ab München nahmen wir Direktflüge mit der Lufthansa nach Athen.
Die erste Nacht verbrachten wir im Gallery Central Piräus Port Hotel, gebucht über booking.com – um entspannt und sicher die Fähre am nächsten Tag zu nehmen.

Das Hotel vermittelte die Abholung am Flughafen. (Ca. 1 Std. Fahrt)
Warum dieses Hotel? Der Hafen von Piräus ist riesig, und es ist nahe E8/9, dem Abfahrtsgate der Fähre nach Hydra.
Tipp zum Abendessen in Piräus:

Authentisch und sehr gut.
Die Fähre buchte ich online vorab bei Magic Sea Ferries. Sie kam verläßlich – beide Male verspätet. Dafür trieb das Personal die Passagiere wie Vieh an und von Bord. Bei der Rückfahrt hieß es plötzlich „free seating“ und unsere gebuchten Sitze waren schon belegt… Ob das bei anderen Anbietern anders ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Unsere Unterkunft auf Hydra fand ich auf Airbnb, buchte aber letztendlich günstiger direkt: Sunset House Hydra .
Wir hatten das kleine Studio im Erdgeschoss, darüber im ersten Stock befindet sich noch eine größere Ferienwohnung. Der Blick ist atemberaubend, die 99 Stufen sind hinauf atemraubend.

Das Sunset House liegt in Kamini, der Siedlung neben Hydra. Der Vermieter organisiert die Maultiere zum Koffertransport. Pro Tier 20 Euro für einen Transport (mit 2 Koffern)

Maria holte traf uns im Hafen und ging mit uns zu Fuß in ca. 20 Minuten zum Haus.
Achtung: Kamini ist ruhiger als Hydra – aber es gibt außer ein paar Restaurants nichts – keine Einkaufsmöglichkeit. Lebensmittel kann man nur in Hydra kaufen.
Restaurant Tipps:


Auf Hydra kann man sich nur zu Fuß oder mit Wassertaxis fortbewegen und es gibt haufenweise Stufen.

Für den Transport von Waren gibt es Maultiere und Pferde und Elektrokarren.
Alles Strände sind Kiesstrände oder Felsplatten mit Leitern, außer der kleine Sandstrand am Mandraki Beach Hotel – daher unbedingt an Badeschuhe denken!

Die letzten 3 Tage verbrachten wir in Athen.
Vom Hafen in Piräus testeten wir Athens Öffis. Busse sind katastrophal unpünktlich und halten nur, wenn man winkt. Mit Kreditkarte kann man im Bus auf den Terminal tappen – nur beim Einsteigen, es wird maximal eine Tagesrate abgebucht. In der Metro hingegen tappt man beim Rein- und Rausgehen. Dafür ist die verläßlicher.
Unsere Unterkunft mit Blick auf die Akropolis habe ich bei Airbnb gefunden:

Von Metro oder Bushaltestelle sind es ca. 20 Minuten zu Fuß, teilweise bergauf. Der Loft befindet sich im 5.Stock, der Lift fährt bis zum 4.Stock und von der Haustüre bis zum Aufzug sind auch noch ein paar Stufen.
Aber nach Hydra war das kein Problem.
In der Parallelstraße befinden sich ein gut sortierter Supermarkt und eine Bäckerei.
Restaurants in 5-10 Gehminuten:
Trikyklo und sehr versteckt ohne Beschilderung, eher von Locals besucht:
Το Καπηλειό – mein Sieger im Tzatziki-Vergleichstest, aber Vorsicht: große Portionen, da dürfte die Oma noch selbst kochen 😅
Zum Flughafen habe ich dann doch sicherheitshalber ein Uber vorbestellt, was tadellos geklappt hat.
Weitere Tipps:
Akropolis und Akropolis Museum online buchen, aber nur auf den offiziellen Websites:
Andere Anbieter sind deutlich oft teurer.
Weder auf Hydra noch in Athen darf man Klopapier in Toiletten runterspülen – man verwendet zur Entsorgung einen Treteimer daneben. Das ist gewöhnungsbedürftig, genauso wie das Leitungswasser: Auf Hydra stammt es aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und in Athen ist es genauso stark gechlort wie in New York. 😖
Als Parkmöglichkeit am Flughafen München finde ich die P 91 Freifläche neben der S-Bahnstation Besucherpark ideal. Dort nimmt man den Übergang zum S-Bahnsteig (mit Lift), läuft am FOC vorbei, dem Flight Operation Center der Lufthansa, wo die Crewbriefings stattfinden – eine schöne Erinnerung an meine Fliegerzeiten ☺️ ) – und fährt dann eine Station zum Terminal. S-Bahnfahrt ist inklusive.
Gute Reise! Καλό ταξίδι (kaló taxídi)!









Hinterlasse einen Kommentar