Warum ausgerechnet Hydra?

Als Fan von Leonard Cohen, den ich noch auf einem seiner letzten Konzerte in Wien gesehen habe, irgendwie ein Muss, zumindest nach der mehrteiligen Doku „So long, Marianne“ (aus 2024). Sie spielt großteils auf dieser Insel, auf der Cohen ein Häuschen gekauft und mit seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen gelebt hat.

Die Aufnahmen haben mich so fasziniert, dass es unser Reiseziel wurde.

Was ist besonders an Hydra?

Es gibt vier Saronische Inseln: Poros, Spetses, Ägina und Hyda.

Was ich bisher gelesen habe: Hydra ist anders.

Henry Miller rühmte die karge Schönheit und die „nackte Perfektion“ der Insel. Sie erschien ihm als gewaltiger, versteinerter Brotlaib, als er sie zum ersten Mal erblickte.

In „Der Koloss von Maroussi“ verarbeitete Miller seine Eindrücke 1939.

Von da an entwickelte sich Hydra zum Zufluchtsort für Künstler und Schriftsteller.

„Der Knabe auf dem Delfin“ mit Sophia Loren wurde 1957 hier verfilmt.

„The Riders“ (2026): Der Hollywood-Film mit Brad Pitt in der Hauptrolle verwandelte den Hafen, die Cafés und die Gassen von Hydra erst kürzlich in eine große Filmkulisse.

Was unterscheidet Hydra von anderen griechischen Inseln?

Strenge Bauvorschriften: 

Um den historischen Charme zu wahren, sind moderne Neubauten, Reklameschilder oder Plastikstühle im Stadtbild verboten.

Keine Autos oder Motorräder: 

Motorisierte Fahrzeuge sind auf der gesamten Insel komplett verboten (Ausnahme bilden nur Feuerwehr und Müllabfuhr) – nicht mal Fahrräder…

Esel als Transportmittel: 

Waren, Gepäck und Baumaterialien werden traditionell auf den Rücken von Eseln, Maultieren oder Pferden transportiert.

Ansonsten bewegt man sich zu Fuß fort oder nimmt ein Wassertaxi.

Ob das alles tatsächlich so ist, finde ich für euch heraus.😉

Jetzt geht es erstmal nach Athen und Piraeus, wo morgen unsere Fähre zum „Brotlaib“ wartet.

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