Das Inselchen südlich von Sizilien ist mit ca. 28 km Länge und 13 km Breite etwa so groß wie München oder Bremen und bildet zusammen mit Gozo und Comino den kleinsten Staat der EU.

Trotz der geringen Größe ist Malta mit über 500.000 Einwohnern extrem dicht besiedelt und Valletta mit knapp 6000 Einwohnern die kleinste Hauptstadt Europas.
Die Inselgruppe blickt auf eine über 7000-jährige Geschichte zurück.
Alle kamen sie hier vorbei:
Nach frühen Tempelkulturen prägten Phönizier, Römer, Araber, Normannen und der Johanniterorden.

Nach der britischen Kolonialzeit (1814–1964) wurde der Inselstaat unabhängig und ist seit 1974 eine eigenständige Republik sowie Mitglied der EU.
Trotz seiner multikulturellen und mediterranen Prägung bewahrt Malta eine britische Tradition: Alle fahren links. Konsequent und unverhandelbar. 🙄

Für uns der perfekte Grund, das Steuer abzugeben und die Insel so zu erkunden, wie man sie wirklich erlebt: mit Bussen, Fähren, Geduld – und offenen Augen.

Fünf Tage Malta liegen vor uns und ich bin schon sehr gespannt.
Warum ausgerechnet Malta?
Wenn man im Februar Geburtstag hat (und diesmal noch dazu einen runden) ist die Idee, statt mit Minusgraden, Schneeschippen und Glatteis im T-Shirt, mit Sonnenbrille am Meer zu feiern, doch recht verführerisch.
Ein paar Fixpunkte stehen schon fest:
• Eine Oldtimerbus-Halbtagestour mit Marsaxlokk, Blue Grotto und Mdina.
• Ein Oldtimermuseum in Bugibba – natürlich Pflichtprogramm
• Popeye Village. Ja, touristisch. Kitschig, vielleicht. Aber manchmal darf man genau das mögen.
• Und dazwischen: Hoffnung auf Street Art, Kurioses, Lost Places… bei so viel Geschichte sollten wir doch was finden.
Gestern ging’s los, ab München. In knapp 2 Stunden flog uns Lufthansa City Airlines auf die Sonneninsel, die uns erst mal im Regen empfing.
Darauf muss man im Februar aber gefasst sein…😉☔️















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