Tag 2 von 2 in London: Regen angesagt. 😕
Statt der prophezeiten Sintflut gab’s vormittags Niesel, dann Wind, der Hüte und Frisuren ins Jenseits beförderte, und ab Mittag eine steife Brise, die sich anfühlte wie minus fünf. 🥶Typisch London.
Erster Stopp: Liberty.
Shopping Ikone = Harrods? Diesmal nicht. Wir besuchten dieses fantastische alte Fachwerk-Kaufhaus, gebaut in den 1920er Jahren aus dem Holz zweier ausrangierter Royal-Navy-Schiffe. Knarrende Treppen, wenige Lifte, viel Atmosphäre.




Nur: Die Weihnachtsabteilung hat halb London und das Schlechtwetter alle Touris angelockt. Menschenschlangen vor Aufzügen, schnaufende Besucher auf den Treppen – nichts wie weg.
Weiter zum Outernet.
Das NOW Building ist ein Riesenkubus voller LED-Wahnsinn – kostenlos, bunt und faszinierend: eine riesige, immersive digitale Kunstinstallationen auf den größten LED-Bildschirmen Europas, das kann was.








Video der Deckeninstallation.
Pflichtstopp danach: Duckshop. King Charles und die Weihnachts-Freiheitsstatue mussten mit. Keine Widerrede. Auch wenn ich noch keine Idee habe, wo die zu Hause noch Platz finden.


Covent Garden:
Woher kamen die ganzen Leute? Keine Ahnung. Jedenfalls waren ALLE da.
Sogar für den Moomin-Shop musste man sich anstellen. Artisten, soweit man durch die Menschenmauern hindurch sah. Das Lego „Chalet of Play“ mit epischen Schlangen – wir haben nur schnell Fotos gemacht.








Flucht nach vorne.
Snoopy Trail im Fleet Street Quarter:
Petrus hatte Erbarmen – also rein ins Fleet Street Quarter.

Zwölf Snoopy-Figuren auf Hundehütten, von verschiedenen Künstlern interpretiert, hübsch über das Viertel verteilt. Start ist bei der Tourist Info, dort (und online) gibt’s den Lageplan. Zwischen den Figuren liegen jeweils fünf bis sieben Gehminuten und ein paar charmante Straßenecken in einem weniger touristischen Viertel Londons.












Ein super Trail, absolut empfehlenswert – und noch bis 15. Januar 2026 zu sehen.
Zum Abschluss: Hoch hinaus.
Aussichtsplattformen kosten in London nicht automatisch wie in New York ein halbes Vermögen.
The Shard schon – aber wer kann schon das Shard sehen… vom Shard aus?
Gratis dagegen: Horizon 22, Sky Garden, The Lookout und Garden at 120. Für die ersten drei braucht man Timeslots, die montags um 10 Uhr (lokal) für in 14 Tagen online gehen und ratzfatz weg sind.
Sky Garden? Pech gehabt.
Horizon 22? Ausgebucht.
The Lookout? Juhu!
Vorher wollten wir noch „Garden at 120“ mitnehmen – ohne Slot möglich, aber ohne Wärmflasche eher ein Survival-Training. Die Warteschlange war beeindruckend.
The Lookout später war dann die Belohnung: grandiose Aussicht, London in der Abenddämmerung und das Shard mit wechselnder Lichtinstallation.






Zurück ging‘s über den Leadenhall Market, dann in einer überfüllten Tube nach Earl’s Court, kurzer Stopp in der Masala Zone für indisches Soulfood und dann: ab ins Bett, qualmende Füße hoch, Augen zu.









Hinterlasse einen Kommentar