Triest: Die Römer, Street Art in der Parkgarage und eine billige Yacht

Ja, bereits den Römern hat es hier gefallen. Das bezeugen Ausgrabungen am Castello San Giusto und die Relikte des Amphitheaters zu dessen Füßen.

Susi am römischen Theater

Das Castello wird allgemein nicht als das große Highlight bejubelt, aber natürlich hat man von da oben einen herrlichen Ausblick.

Statt sich zu Fuß den San Giusto Hügel hinauf zu Burg und Kathedrale zu quälen, gibt es eine weitaus spannendere und bequemere Art, dahin zu gelangen.

Gratis noch dazu: Den Personenaufzug in der Parkgarage San Giusto. Die Garage ist allerdings sehr beliebt und die Verkehrssituation angespannt.

Blech- Warteschlange zur Parkgarage San Giusto

Tipp: Bitte nicht mit dem Auto zur Parkgarage fahren.

Die Warteschlange ist ewig lang. Einfach zu Fuß an der Kasse durchmarschieren und der Beschilderung zu San Giusto und dem Lift folgen. Dann kommt man unweigerlich in einen Tunnel, der einen staunen läßt.

Tunnel in der Parkgarage

Ist es Street Art? Ja, sie befindet sich an den Wänden eines öffentlich zugänglichen Tunnels.

Tunnel in der Parkgarage

Aber nein, das ist keine herkömmliche Street Art, nicht gesprayt, sondern gemalt, mit zarten, nicht knalligen Farben.

Tunnel in Park San Giusto

Es sind Murale, in einer Farbpalette harmonierende Wandmalereien mit einem Touch von Retro, die von der Stadt und ihren Kostbarkeiten erzählen, und von Schiffbau, Hafen und Schifffahrt, historischen Autorennen, antiker Architektur, engen Straßen und typischen Gebäuden.

Selbst die legendäre Tram Nr. 2 wurde verewigt.

Die Künstler Davide Comelli und seine Schwester Sara entwarfen die zahlreichen Kunstwerke entlang des Tunnels zum Aufzug – Ein wahrer Kunstgenuss.

Am Ende des Tunnels wartet der Lift, der einen bequem auf den Hügel befördert.

Parkhaus San Giusto
Ausblick von San Giusto

Der Ausblick ist sensationell, vor allem, wenn man diese Segeljacht näher beachtet:

Sailing Yacht A
530 Millionen – eingefroren

Sie liegt da seit März 2022 und heißt simpel „Sailing Yacht A“. Mit 143 m ist sie die größte der Welt und hat ihren Besitzer, den Oligarchen Melnitschenko schlappe 530 Millionen Euro gekostet. Ihr ahnt es, aus aktuellem Anlass wurde der Kahn konfisziert, das Vermögen des Oligarchen eingefroren. Dumm nur, dass der Unterhalt der Yacht dem italienischen Staat täglich 20.000 Euro kostet…

Weitere Eindrücke von San Giusto:

Runter geht es den Stadtberg dann zu Fuß, für den Aufzug bräuchte man nämlich ein Parkticket.

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