Franzbrötchen gegen Heimweh

In der Enten WG bahnt sich ein Desaster an. Duckeye hat Heimweh nach Hamburg und ist einfach untröstlich. Seht selbst:

Da hat Karel eine geniale Idee und backt für ihn Franzbrötchen!

Für 9 Franzbrötchen:

300 g Mehl

1 P Trockenhefe

30 g Zucker

1 P Vanillezucker

150 ml Milch, lauwarm

1 Eigelb

30 g Butter in Würfelchen

Ausserdem:

200 g Butter kalt

20 g Butter flüssig

Zimtzucker aus 2 EL Zucker und 2 TL Zimt

Franzbrötchen

So geht‘s:

Mehl mit Hefe mischen und mit Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Jetzt die Butterstückchen einkneten, ca. 8 Min. lang, bis der Teig seidig glatt glänzt.

Zugedeckt 1 Std. gehen lassen.

Backrohr auf 170 Grad C vorheizen.

Kalte Butter in 4 Scheiben schneiden,

diese quadratisch anordnen und zwischen Frischhaltefolie ausrollen. Die Butterplatte kalt stellen.

Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen.

Butterplatte auf eine Teighälfte legen, die andere darüber klappen. Ausrollen, nochmals falten und rechteckig ausrollen.

Mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen.

Längs aufrollen und in 3 cm breite Stücke schneiden.

Die Rollen aufrecht auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und mit einem Kochlöffelstiel einkerben, um die typische Franzbrötchenform zu erhalten.

Ca. 15 – 18 min. backen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Was soll ich sagen? Duckeye ist glücklich und Mr. Mo, der zum Probieren vorbei kam, hat von 9 immerhin 3 übrig gelassen…🤷‍♀️

Pete sagt: Der Ursprung des Franzbrötchens ist bis heute unklar. Eine Theorie besagt, dass die Hamburger Bäcker während der französischen Besatzungszeit im 19. Jahrhundert anfingen, nach französischer Art weißes Baguettebrot zu backen, sogenanntes Franzbrot. Einer kam auf die Idee, das Brot in der Pfanne mit Zimt und Zucker zu braten und erfand so das Franzbrötchen. Einer anderen These zufolge ist das Gebäck eine Erfindung einer Bäckerei, die um 1825 im damals noch zu Dänemark gehörenden Altona ansässig war – ihr Name: „Franz’scher Bäcker“. Wieder andere vermuten, dass sich die Hamburger Bäcker von den skandinavischen Zimtschnecken inspirieren ließen.

Doch egal, wer das Franzbrötchen wirklich erfand: Für so manchen Exil-Hamburger ist es ein echtes Sehnsuchtsgebäck. Kehren sie zurück in die Hansestadt, führt sie ihr erstes Gang zum Bäcker – Franzbrötchen naschen…