Resümee eines Wochenendtrips nach Como und Lugano

am

Von Bayern aus ist die Region Tessin/ Lombardei in ca. 6 – 7 Autostunden erreichbar, nicht der kürzeste Weg, aber allemal lohnenswert.

Statt sich von München übern Brenner zum Gardasee zu stauen –

….wo es am Stachus immer ein Stückchen weiter geht, wenn die Ampel in Torbole auf grün schaltet….

(Zitat Wolfgang Leikermoser, Antenne Bayern)

– kann man ja mal diese Tour ausprobieren!

1. Anreise:

Mit dem Auto in der Hauptsaison über Brenner und Mailand? Lieber nicht! Erstens kostet die Autobahnmaut in Italien hin und zurück garantiert mehr als die Jahresvignette der Schweiz (40 CHF) und zweitens ist die Fahrt durch den San Bernardino Tunnel und auf der Schweizer Autobahn ganz gemütlich.

Also, wir sind über Österreich und Lichtenstein via Bellinzona und Chiasso nach Como gefahren.

2. Unterkunft:

So schön der italienische Teil der Schweiz auch ist, er ist halt Schweiz und somit echt teuer. Das Preis- Leistungsverhältnis der Tessiner Hotels entspricht nicht unseren Vorstellungen.

Aber man kann sich behelfen, indem man im angrenzenden Italien übernachtet.

Wir hatten ein fantastisches Appartement, super ausgestattet und mit schönem Seeblick bei Franca in Como, gut 30 Autominuten von Lugano entfernt, gemietet.

3. Bucket List

Man kann so Vieles sehen und erleben, wenn man genug Zeit mit bringt. Wir hatten nur ein verlängertes Wochenende. Die zwei vollen Tagestouren findet ihr in den Blogartikeln zuvor.

Hüben (Italien) wie drüben (Schweiz) gibt es viel zu sehen:

Como: Die bezaubernde Altstadt mit historischem Stadtkern bietet einen imposanten Dom und schöne Villen – z.B. die Villa Olmo. Eine Stadtseilbahn führt zum Bergdorf Brunate mit Blick über den See.

An der Westseite des Comersees entlang der historischen Via Regina fährt man durch einige pittoreske Dörfer Richtung Menaggio.

Üppige, mediterrane Vegetation, wundervolle Aussichten auf den See und die Berge sowie prachtvolle Villen und Parkanlagen bezaubern ebenso wie immer wieder typisch italienische Dörfer mit engen, verwinkelten Gassen.

Hier wäre wohl eine Vespa oder ein Motorrad eher angebracht, als mit dem Auto zu fahren, um an den malerischsten Orten auch kurz anhalten zu können, denn Parkplätze sind Mangelware.

Die Fahrt lohnt sich aber auf jeden Fall.

Sicherlich – für’s nächste Mal: Bellagio mit dem Schiff besuchen.

Lugano: Während Locarno und Ascona am Lago Maggiore touristisch sehr deutsch geprägt sind, erlebt man rund um Lugano das „italienische Tessin“.

Lugano – die bezaubernde und mondäne Innenstadt, üppige Pflanzenpracht im Parco Ciano. Ein Espresso auf der Piazza della Riforma oder in einem der zahlreichen Cafés genießen, den Ausblick in die Bucht von „Klein- Rio“ genießen. Auch hier gibt es eine Stadtseilbahn: auf den Hausberg Monte San Salvatore.

Montagnola: Nur ein Steinwurf von der Banken- und Uhrenmetropole Lugano entfernt, weicht der Chic der City einem ruhigen, nostalgischen Ambiente inmitten üppiger Natur: Montagnola, das Dorf, das ein lebendes Denkmal Hermann Hesses darstellt. Museum, Themenwanderweg, alles erinnert hier in seiner Wahlheimat an den berühmten Schriftsteller.

Weiter geht es von Montagnola über Agno entlang der Uferstraße nach Morcote: was für ein Augenschmaus!

Morcote: Eines der schönsten Tessiner Dörfer ist nicht nur Wahlheimat von Peter Kraus sondern beheimatet auch einen ganz außergewöhnlichen botanischen Garten: Parco Scherrer beeindruckt mit prächtiger Vegetation, Skulpturen und nachgebauten Tempeln, Pagoden und einem Teehaus… eine gelungene Mischung aus mediterranen und asiatischen Einflüssen und einem fantastischen Seeblick.

Nett ist auch das Swiss Miniature, in Melide – wenn man mit Kindern unterwegs ist: Die ganze Schweiz im Kleinformat, die man in ca. 1 Std „durchwandern“ kann.

Was für ein tolles Wochenende!

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