Westufer Comersee, Lugano und das Malcantone

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Diese Tagestour ab/bis Como überrascht mit interessanten Kontrasten und traumhaften Ausblicken.

Wir fahren zunächst von Como am Westufer des Comer Sees entlang bis Menaggio.

Dabei passieren wir malerische Dörfer mit engen Gassen, unglaublich beeindruckende Villen in üppigen Parks und auch Laglio, den Ort, in dem George Clooney seine Villa Oleandra für schlappe 8 Millionen Euro gekauft haben soll.

Auch die anderen Anwesen zeugen nicht eben von Armut.

Eine Villa mit Museum und botanischem Garten: Villa Carlotta in Tremezzo.

Schick, schön und mondän, so präsentiert sich hier die Lombardei an der Grenze zum Tessin.

Wir überqueren den Grenze zur Schweiz bei Gandria, einem der Top Ten Ticino Orte mit malerischem Ortskern und fahren weiter nach Lugano.

In Gandria gibt es ein Zollmuseum und den Olivenweg bis Castagnola.

Paul sagt: Wenn du deutsch willst, gehst du nach Ascona. Da wimmelt es von Deutschen. Nicht Lugano. Lugano ist italienisch.

Dabei ist es nur der Monte Ceneri, der Welten trennt.

Lugano verbindet italienisches „Dolce far niente“ mit Schweizer Gründlichkeit: Mediterranes Lebensgefühl, aber sauber aufgeräumt.

In der Mittagspause schlürfen gestylte Banker – und davon gibt es viele – ihren Espresso in stylischen Bars neben Zeitung lesenden Pensionisten und unseren Touristen – Enten.

Lugano ist Schweiz – und doch wieder nicht.

Ein Blick auf den Hausberg San Salvatore und die Bucht, in der Lugano liegt, erinnert an Rio de Janeiro und den Zuckerhut. Klein – Rio, aber natürlich nur optisch.

Piazza della Riforma, der Parco Ciani, Feinkost-, Uhren- und Designerläden laden zum Flanieren ein.

Doch nur wenige Autominuten entfernt, in Bioggio die Serpentinenstraße hinauf, vorbei an Bosco Luganese, findet man im Malcantone ursprüngliche Natur, historische Dörfer (u.a. Cademario und Breno) und urige Grotti.

Das Hotel, in dem ich hier vor 30 Jahren gearbeitet habe, gibt es nicht mehr. Es wurde in Wohnresidenzen umgebaut. Aber das Grotto Zotta, die Osteria del Progresso in Bosco Luganese und L’Osteria in Cà de Betty e Lüis in Breno sind immer noch, wenn auch jetzt unter neuer Führung, einen Besuch wert!

Hier noch der Film zum Ausflug:

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