Fruchtige Erdbeerroulade mit feinem Zitronen – Minz – Quark

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Ein Hauch von warmem Sommerwind, ein paar wohltuende Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher und ein gemütlicher Nachmittag im Garten oder auf dem Balkon. Und jetzt zum Kaffee diese unglaubliche Roulade mit einer raffinierten Mischung aus gekochten und rohem Erdbeeren, sahnigem Quark mit frischem Zitronen- und leicht scharfem Minzaroma. Was braucht man mehr? Augen schließen und genießen.

Biskuitteig:

6 Eier, getrennt

100 g Mehl

100 g Zucker

6 EL lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

Puderzucker

Füllung:

150 g Magerquark

100 g Schlagsahne

1 TL Zitronenschale gerieben

200 g Erdbeeren

1 – 2 EL braunen Rum

20 g Rohrzucker

100 g Puderzucker

3-4 Minzblättchen, gehackt

So geht‘s:

Erst die Erdbeeren zubereiten. Dafür die Hälfte der gewürfelten Früchte mit 1 EL Wasser in einem Topf erhitzen. Braunen Zucker und Rum zugeben und einkochen lassen. Wenn die Früchte eine Marmeladenartige Konsistenz angenommen haben, Minze zugeben, dann abkühlen lassen.

Zum Schluss die frischen Erdbeerstückchen unterheben.

Sahne steif schlagen, mit Quark, Zitronenschale und Puderzucker verrühren, kalt stellen.

Jetzt den Biskuitteig bereiten. Dafür die Eier trennen und das Eiklar mit Salz sehr steif schlagen.

Eigelbe mit Wasser und Zucker mind. 5 min. cremig schlagen. Dann vorsichtig Mehl und Eischnee unterheben.

Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei vorgeheizten 170 Grad C ca. 15 min. backen. Herausnehmen und das Blech mit dem Teig auf ein ausgebreitetes, mit Puderzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Blech entfernen. Ein weiteres, aber nasses Geschirrtuch auf das Backpapier auf dem Teig legen. Nasses Tuch entfernen. Damit löst sich das Papier dann leichter vom Kuchen.

Papier vorsichtig entfernen, nochmals Puderzucker darüber stäuben und die Rolle mitsamt dem Geschirrtuch darunter aufrollen.

Abkühlen lassen.

Biskuitrolle wieder auseinander rollen. Gekühlte Quarkcreme darauf streichen. Darüber die abgekühlte Erdbeeren verteilen und vorsichtig aufwickeln. Mit der Naht nach unten auf eine Servierplatte legen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Pete sagt:

Warum Puderzucker nicht gleich Staubzucker ist und alle Fans des Torten-Dekorierens in Verzücken versetzt.

„Hurra!!! Puderzucker gibt es nun endlich auch in Haushaltsmengen!“

Was den Durchschnittsösterreicher höchstens ein verständnisloses Lächeln kostet, löst bei passionierten Hobby-Bäckerinnen und  Torten-Dekorateurinnen wahre Euphorie aus. Der ein oder andere mag sich an diesem Punkt vielleicht fragen, ob Puderzucker und Staubzucker nicht ohnehin dasselbe ist – höchstens vielleicht ein sprachlicher Unterschied zu unseren deutschen Kolleginnen?

Weit gefehlt. Puderzucker ist feinst vermahlener Zucker, der für die Herstellung von so manchen Konditorwaren unumgänglich ist. So zum Beispiel für Eiweiß-Spritzglasur: selbst im Staubzucker befinden sich immer noch Kristalle, die die feine Spitze des Stanitzels verstopfen und somit feines Verzieren unmöglich machen. So weit so gut. Das Problem dabei war bisher nur, dass man diesen herrlichen Zucker nur in 25kg-Säcken im Großmarkt kaufen konnte. Eine Menge, an der selbst die passioniertesten Torten-Feen scheiterten.

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