Gebackene Ofenpolenta mit braunen Champignons, grünem Spargel und karamellisierten Kirschtomaten

Das ist mal eine tolle Beilage – oder mit Salat ein gutes Hauptgericht!

Ich habe lange nach Polenta und Gemüserezepten gesucht, die zum Lammbraten vom Grill „Capetown Style“ passen. (Mit Knoblauch und Ingwer gespickt und würzig mariniert)

Cremige Polenta hätte gut mit gebratenem Gemüse harmoniert, doch gebratene Polenta hat mehr Biss. Ich war hin und her gerissen zwischen den Rezeptvarianten!

Schliesslich ist eine ganz neue Version dabei herausgekommen.

Wobei, die Grundrezeptur für die Polenta, die bleibt immer gleich. Ich schwör auf sie! Es gibt keine Bessere, Punkt. 😉

Für 4 Portionen als Beilage:

125g Polenta

Je 250 ml Gemüsebrühe und Milch

1 EL Butter

60 g Parmesan gerieben

1 Lorbeerblatt

1 Knoblauchzehe gehackt

6 Champignons

1/2 Bund grünen Spargel

10 Cocktailtomaten

6 Salbeiblätter

2 EL Puderzucker

Aceto Balsamico

Olivenöl

Salz, Pfeffer

So geht’s:

Zuerst die Polenta bereiten, dazu Milch und Brühe aufkochen, Knoblauch und Lorbeerblatt zugeben, Polenta einrühren, beiseite stellen und quellen lassen.

Butter und 2 EL Parmesan zugeben, ev. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Masse in eine gebutterte Auflaufform streichen, mit restlichem Käse bestreuen.

Spargelenden schälen, abschneiden, Spargel schräg in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Champignons in wenig Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern, auf der Polenta verteilen.

Puderzucker in einer trockenen Pfanne schmelzen. Cocktailtomaten zugeben und schnell karamellisieren, mit etwas Aceto Balsamico ablöschen, auch auf die Polenta geben. Die Polenta jetzt bei 180 Grad C im Ofen ca. 10 min. backen.

Salbeiblätter in Olivenöl anbraten, Spargelstücke zugeben, mit braten, mit etwas Balsamico ablöschen.

Spargel zum Schluss auf die Polenta geben und nochmals ca. 5-8 min. Im Ofen garen, bis die Polenta leicht knusprig wird.

Unglaublich lecker! Probiert’s ruhig aus!

Pete sagt: Der Name Polenta kommt aus dem Lateinischen und steht für Gerstengraupen. Ein Vorläufer der heutigen Polenta war ein fester Bestandteil von Speisen im alten Rom und wurde ursprünglich aus Kichererbsen, Dinkel oder Hirse zubereitet. Von Christoph Kolumbus nach Europa eingeführt, entwickelte sich der Maisbrei im Laufe der Geschichte des 17. Jahrhunderts zum Essen vor allem für ärmere Bevölkerungsschichten.

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