Fish & Chips aus dem Airfryer

Karel und Paul staunten nicht schlecht, als sie das neue Utensil in der Küche entdeckten. (Karel hielt es zunächst für ein Ufo…) Seht es in dem Video:

Mit ganz wenig Öl das britische Nationalgericht kochen, ja geht denn das? Und ob!

1. Die Chips

Wichtig ist, dass man die Kartoffeln (ca. 2-3 mittelgrosse pro Person) schält, in dicke Stäbe schneidet und ca. 20 min. in kaltes Wasser legt. Danach abgiessen und wirklich gut abtrocknen. Ab in die Heissluftfritteuse. 1 EL Öl dazu und etwas Salz. Bei meinem Modell waren sie in 30 min. perfekt knusprig.

2. Der Fisch

Kabeljau in 6-7 cm lange Stücke schneiden. In Mehl wenden. Bierteig bereiten aus:

200 g Mehl, 2 TL Backpulver, Salz, Dill (getrocknet) 200 ml Bier. Der Teig sollte cremig sein.

Wenn die Chips fertig sind, diese in einer Schale im Backofen warm halten.

Wenn die Fritteuse einen Rührarm hat, diesen jetzt entfernen.

Einen weiteren EL Öl in die Heissluftfritteuse geben. Fisch durch den Backteig ziehen und hineingeben. Garzeit ca.10 min, dabei 1x wenden.

Fish & Chips mit Minz- Buttererbsen und Malt Vinegar servieren.

Fazit: Ich hatte keinen 2.Löffel Öl verwendet, daher ist der Backteig an manchen Fischteilen abgegangen. Geschmacklich aber sehr gut und eine leichte Variante zum öltriefenden Original!

Pete sagt: Englisch ist an Fish and Chips eigentlich gar nichts. Es waren jüdische Einwanderer, die das vermeintliche Nationalgericht nach Großbritannien brachten. Und zwar bereits im 15. Jahrhundert. Sie flohen vor der spanischen Inquisition von der Iberischen Halbinsel unter anderem auch nach England.

Fish and Chips: Wie das Gericht nach England kam

Peshkado frito, also frittierter Fisch, landete bei den portugiesischen Juden zum Sabbath auf den Tisch. Dafür wurde bereits am Freitag Kabeljau oder Schellfisch, der von einer dünnen Schicht Mehl umhüllt ist, frittiert. Der Backteig konservierte den Fisch, sodass er am nächsten Tag kalt verzehrt wurden konnte – ohne an Aroma zu verlieren.
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