Glücksschweine mit Schinkenfüllung

„Schwein gehabt“, kann man ruhig sagen, wenn man eines dieser pikanten Glücksschweine verspeist hat. Denn der Pizzateig versteckt eine Schinken – Calvados – Füllung mit etwas grünen Pfeffer. Auch die Augen sind grüne Pfefferkörner. Der Mund ist ein Stück Olive. Statt Klee steckt darin ein frischer Thymianzweig.

Noch schnell als Mitbringsel zur Silvesterparty heut backen? Kein Problem!

Ihr braucht für ca. 7 Stck

1 Rolle Pizzateig (ich hatte hier Dinkelpizzateig von Tante Fanny)

100 g Kochschinken, gewürfelt

1 TL Calvados

1 TL grüne Pfefferkörner aus dem Glas

1 Spritzer Worcestershire Sauce

3 EL Sahne

Etwas Kräutersalz

1 Ei, verquirlt

Zur Deko: grüne Pfefferkörner, Oliven, Thymianzweige

So geht‘s:

Aus alles Zutaten ausser dem Ei und dem Pizzateig im Multizerkleinerer eine Farce bereiten und abschmecken.

Pizzateig ausrollen. Mit Hilfe von 3 unterschiedlich grossen Gläsern

7 Kreise ca. 5 cm Durchmesser

7 Kreise ca. 6 cm Durchmesser

14 Kreise ca 3 cm Durchmesser ( Schnapsglas) ausstechen.

Auf ein mit Backpapier belegten Backblech erst die 5 cm Kreise auflegen. Mittig 1 TL Schinkenfarce geben, Rand mit Ei bestreichen.

Jetzt jeweils einen 6 cm Kreis darauf geben und rund um die Füllung gut andrücken.

Wieder mit Ei bestreichen. Jetzt die 3 cm Kreise als Rüssel aufsetzen und mit Eigelb bestreichen. Aus Teigresten kleine Kügelchen für die Nasenlöcher formen. Restliche 3 cm Kreise halbieren und als Ohren aufsetzen. Auch diese mit Ei bestreichen. Oliven in Streifen schneiden und als Mund hinein drücken. Im vorgeheizten Ofen (200 Grad C) ca. 10 min. backen. Danach den Thymianzweig in den Mundwinkel drücken.

Man kann die Füllung natürlich beliebig variieren, sollte sie aber nicht zu flüssig machen, damit sie nicht heraus läuft.

Pete sagt: Wie das Schwein zum Glücksbringer wurde:

Früher wurde selbst in Notzeiten vor Weihnachten eine Sau herangefüttert, das Futter sparte man sich vom Munde ab. Wenn eine solche Mettensau aus dem Stall gestohlen wurde, war dies vergleichbar mit dem Diebstahl eines prall gefüllten Tresors in heutiger Zeit. Dabei gilt die Sau im Volksglauben doch als Glücksbringer. Bis heute werden – besonders zu Silvester – Marzipanschweine als Glücksbringer verschenkt.

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