Keine Angst vorm Schäufele

Auch wenn es der Metzger in Oberbayern mit dem Schnitt recht gut gemeint hatte – es sind eher Schneeschaufeln als Schäufele – wurden diese vorzüglich. 😉

Zuerst die Fleischstücke bis auf die Schwarte mit der Hälfte des Schweinsbratengewürzes einreiben und 2 Std. im Kühlschrank ziehen lassen:

Schweinsbratengewürz

Für 2 Schäufele

Je 2 TL Kümmel und Majoran,

je 1 TL granulierte Zwiebeln,Knoblauch, Koriander, Senfkörner

1 Prise Ingwer

gemahlen

Je 1 TL Fleur de Sel und Pfeffer

Alle Gewürze mischen und fein vermahlen.

Für die Sauce:

1/2 l Gemüsebrühe

1 EL Puderzucker

1 EL Tomatenmark

1/8 l Rotwein

1/4 l Gemüsebrühe

Suppengemüse gewürfelt

1 TL Rapsöl

Fleur de Sel oder Meersalz grob

Die Schäufele werden mit der Schwarte nach unten in einen Bräter mit Gemüsebrühe gelegt und gut 1 – 1,5 Std bei 130 Grad C gegart. Inzwischen die Sauce bereiten:

Suppengemüse in Rapsöl anrösten. In einer Pfanne Puderzucker karamellisieren, Tomatenmark dazurühren, mit Rotwein ablöschen und cremig einreduzieren. Mit Gemüsebrühe aufgießen. Suppengemüse dazu geben.

Schäufele herausnehmen, Schwarte einschneiden, die Sauce aus der Rein etwas entfetten, dann die vorbereitete Rotwein- Gemüsesauce dazu geben und die Schäufele jetzt mit der Schwarte nach oben in den Bräter setzen.

Jetzt bei 160 Grad C nochmals eine Stunde braten lassen. Wieder heraus nehmen. Sauce durch ein Sieb passieren und wieder in den Bräter geben, das restliche Schweinsbratengewürz dazu geben und abschmecken.

Die Schwarte mit etwas Fleur de Sel oder Meersalz, das mit ein paar Tropfen Wasser gemischt wurde, einpinseln.

Grillfunktion zuschalten. Jetzt die Schäufele nochmals in den Ofen, aber auf der untersten Schiene und nochmals 10 min. braten. Sie sind fertig, wenn die Schwarte wie Popcorn hochgepufft ist. Dabei darauf achten, dass sie nicht verbrennt.

Standesgemäß werden dazu Kartoffelklöße und Krautsalat serviert.

Pete sagt:Das Fränkische Schäufele ist ein Braten. Es stammt aus der Schweineschulter und wird komplett mit Knochen (Schulterblatt) und Fettschwarte zubereitet und serviert.

Das Fleisch ist knusprig braun und richtig angerichtet, wirft die Schwarte kleine Bläschen und wird knackig und rösch. Sie ist für den echten Kenner das berühmte Tüpfelchen auf dem i und muß beim Kauen richtig krachen.

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