Dresden kulinarisch

Wer viel herum wandert, bekommt auch Hunger.

Natürlich sollte man die regionalen Spezialitäten probieren, wie Sauerbraten, (wobei ich ja auf den fränkischen schwöre) Rostbratwurst oder Eierschecke, ein Hefeteigkuchen mit einem Eier- Sahne Belag.

Von einigen Restaurants und Cafes wird von ihnen selbst oder von Reisenden behauptet, dass sie die beste servieren.

Wir standen kurz vor einem solchen, der Trödelschänke. Aber ehrlich: Sie sah von aussen schon so touristisch aus, dass wir es lieber sein ließen.

Ja, rund um die Frauenkirche gibt es zahlreiche, sicherlich auch gute Restaurants. Aber diese Lokale sind auf Touristen ausgerichtet. Und ein Augustiner an der Frauenkirche mit bayrischen Spezialitäten, das kanadische Steakhaus oder ein Edelweiß Alpenrestaurant brauche ich in Dresden wirklich nicht…

Somit habe ich eine köstliche Eierschecke bei der kleinen Bäckerei Hentschel nahe des Hygienemuseums genossen. (Hier kommt man vorbei, wenn man von der Strassenbahn zum Museum geht) 1,30 € – Ganz ohne Tand und Trödel und Schnickschnack, aber mit einer ganz herzlichen Verkäuferin.

Es gibt sogar Verkostungstests zu dieser Spezialität mit einen Ergebnis PDF zum Download: https://schmeckthier.de/beste-eierschecke-dresden-vergleichstest/

Denke aber, das ist sehr relativ….

Wir wollten hier regional und aussergewöhnlich essen, kein Gourmetmenü sondern das, was die Dresdner auch gern mögen.

Top 4 Tipps:

1.Die Planwirtschaft: Sächsische Gerichte im gemütlich gestalteten Innenraum. Sowohl die Bärlauchbratwurst als auch die gebratene Leber waren ausgezeichnet, die Preise moderat, der Service zuvorkommend, das Ambiente außergewöhnlich!

2. Das Dampfschwein: Wer Burger mag ist hier richtig. Und die sind richtig gut: Pulled Pork Burger vom Feinsten. Ambiente nett, eher in Richtung Studentenkneipe/Fastfood.

3. Die Bio Bahnhofswirtschaft in Klotzsche – im Sommer jeden Freitag ab 17.00 Uhr BBQ mit Biowurst und – fleisch, hausgemachten Salaten und Saucen. Frisch gegrillt, äußerst schmackhaft, einfach toll.

4. Raskolnikoff: Eines der ältesten Häuser im Szeneviertel der Neustadt und zumindest äusserlich sehr „naturbelassen“ beherbergte seit 1980 Kunsthaus, Galerie, Kneipe sowie eine Pension. Netter Gastgarten! Die Speisekarte ist klein, doch die Gerichte sind äußerst schmackhaft, die Preise angemessen. Es gibt auch die Tafel mit tagesaktuellen Gerichten. Hier wird mit nur regionalen Zutaten gekocht. Ob russische Pelmeni oder Rahmkuchen mit Radebeuler Tomaten, das Raskolnikoff bezeichnet die Stilrichtung selbst als „innerstädtische Landhausküche“. Absolut empfehlenswert.

Weitere Ideen:

Auch sehr gute Burger: https://dresden.burgerheart.com

Hier geht‘s um die Wurst:

https://www.watzkes-wurstkueche.de/

Künstlercasino in den 50er Jahren, dann Verlagsbüro und zuletzt Wettbüro. Das von außen recht lädiert aussehende Gebäude bietet innen und im gemütlichen Gastgarten eine beliebte Gastronomie: https://www.altes-wettbuero.de/

Ein Erlebnis der ganz anderen Art ist die Saloppe Sommerwirtschaft. Eine Mischung aus Open Air Kneipe, Club, Biergarten und Kleinkunstbühne in nostalgischer Zirkusatmosphäre. Da wir hier aber nicht gegessen haben, landete es nicht unter den Tipps, ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert!

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