Geheimtipp Dresden: Panometer

Ach ja, mal wieder ein Panoramabild, dachte ich zuerst. Im Hinterkopf die üblichen, netten aber langweiligen Rundgemälde.

Weit gefehlt! Das Panometer von Dresden im ehemaligen Gasometer von Yadegar Asisi sprengt alle Vorstellungen und überwältigt durch Bild- und Toneffekte.

Man taucht ein in 360 Grad barockes Dresden.

Die Ausstellung fesselt durch eine Kombination aus gezielt eingesetzten Farben, Musik und Raum.

27 m Höhe lassen das Bild wie ein Monument erscheinen, eine runde Welt, innerhalb der man sich bewegt.

Der dreistöckige Turm in der Mitte bietet auf jeder Ebene andere Eindrücke.

Es fühlt sich an, als wäre man selbst Teil eines Wimmelbildes.

Das an der Kasse leihweise angebotene Fernglas wäre eine gute Idee gewesen.

Das Kunstwerk ist eine Art computerbearbeiteter Fotocollage, die mit fluoreszierenden Farben vom Künstler nachbearbeitet wurde, um die speziellen Nachteffekte zu erreichen. Ja, das Panorama bewegt sich im Tag- und Nachtrythmus und darauf abgestimmte Musik und Geräusche.

Die hinführende Ausstellung zu den Themen wie „Der Königshof, die Kirche(n), das Volk“ stimmt ein und der nachfolgende Film, in dem Asisi im Film „the making of“ die Entstehung des Kunstwerks erklärt, rundet die Ausstellung ab.

Fantastisch! Findet auch Susi Schwimmring.

Die 11,50 € Eintritt pro Erwachsenen sind völlig gerechtfertigt. Zumal man mit dem kostenlosen Shuttlebus ab/bis Altmarkt direkt hin und zurück fahren kann.

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